Propeller-Uhr von S. Hollenstein

Vorstellung

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Ich bin zurzeit im 3. Lehrjahr als Elektroniker und werde am kommenden August 2006 ins 4. Lehrjahr aufsteigen. Meine Schwerpunkte im 3. und 4. Lehrjahr sind Entwicklung und Programmierung.

Idee

Im 1. und im 2. Lehrjahr besucht man als Elektroniker drei obligatorische Grundkurse. Diese finden in der Swissmem in Weinfelden statt. Als ich an einem solchen Kurs teilnahm, besuchte uns zufällig ein Student einer Fachhochschule. Weil er mechanische Arbeiten für seine Diplomarbeit in der Swissmem machen durfte, präsentierte er uns und der Swissmem seine Diplomarbeit. Seine Diplomarbeit war eine Propeller Uhr. Für sein Projekt erhielt er eine 5.5. Diese Propeller Uhr hat mich so sehr fasziniert, dass sie mich noch lange verfolgte. Doch eines Tages (ende 2005) entschied ich mich für eine komplette Entwicklung und Programmierung einer solchen Uhr.
Die FPT Motorenforschung unterstützte mich sehr grosszügig indem sie mir sehr viel Zeit zur Verfügung stellten und sogar die Kosten des Projektes übernahmen.
Vielen Dank an die FPT Motorenforschung AG.

Realisierung

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Einige Probleme mussten gelöst werden, z.B. Wie bringe ich auf einen rotierenden Propeller genügend Strom? Alle ″grösseren Probleme″ wurden natürlich beseitigt. Zuerst musste ich viele Berechnungen durchführen, um die richtige Auswahl der elektronischen Bauteile zu treffen. Nun habe ich das Schema und den Print mit den Bauteilen und den Leiterbahnen gezeichnet. Der Print besteht aus 4 Schichten von Leiterbahnen mit denen ich mehr Platz gewinne und eine bessere Stabilisierung der Stromversorgung erreiche. Der Print wurde ausser Haus hergestellt. Die Bauteile habe ich selber gelötet.

Realisierung

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Mit einer normalen Philips Fernsteuerung von meinem alten Fernseher lässt sich die Uhr fernsteuern. Wenn Record gedrückt wird steht die Uhr im Programmiermodus, d.h. man kann nun die neue Uhrzeit mit den Zahlen stellen. Beim ausschalten der Uhr läuft intern die Zeit weiter, damit beim einschalten wieder die richtige Uhrzeit angezeigt wird. Mit P+ und P- auf der Fernsteuerung kann zw. der analogen und der digitalen Anzeige gewechselt werden. Mit den Tasten ROT GRÜN BLAU und GELB kann die Randfarbe bestimmt werden. Bei der digitalen Anzeige kann zusätzlich mit Vorwärts- und Rückwärtsspulen die Uhrzeit nach links oder nach rechts verschoben werden. All diese Funktionen lassen sich noch sehr weit ausbauen.

Fazit

Bei diesem Projekt konnte ich sehr viel Erfahrung sammeln und mein Wissen grosszügig erweitern.
Es hat mich sehr motiviert und stehe nun einen grossen Schritt weiter vorne.

Bericht erstellt von Simon Hollenstein

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