Informatiker

In der Informatik ist die technische Entwicklung rasant. Entsprechend dem fortschrittlichem Wandel der gesamten Branche haben sich auch die verschiedenen Berufsbilder und Spezialisierungen entwickelt:

Supporter warten, reparieren und installieren von Informatikkomponenten wie Computer, Netzwerke, Drucker, div. weiterer Produkte. Um Störungsursachen zu orten - manchmal eine ganz knifflige Aufgabe - führen sie systematische Funktionstest durch. Sie können die Systeme zerlegen, Teile und Baugruppen prüfen und wenn nötig auswechseln. Sie arbeiten oft direkt beim Kunden und beraten ihn auch bei Neuanschaffungen sowie bei der Bedienung.

Systemtechniker arbeiten in Computerfirmen, Banken, Versicherungen, Verwaltungen, Handels- und Industriebetrieben usw. Sie befassen sich mit PC-Arbeitsplätzen und Netzwerken, Internet-Anwendungen, Geschäftsapplikationen, sei es bei der Planung, Installation, Software-Entwicklung, Benutzerschulung. Sie installieren Computersysteme und Software, führen Programmieraufgaben aus, erweitern Gerätekonfigurationen und warten zudem das ganze System.

Applikationsentwickler sind in Software- und Entwicklungsunternehmen tätig. Sie erstellen Anwendungen für ein ganz spezifisches Problem. Im Team mit anderen Fachleuten sind sie am gesamten Prozess von der Bedürfnisabklärung über Entwicklung, Test und Einführung bei den Anwendern beteiligt. Sie entwickeln Programme und dazu ausführliche Dokumentationen.


Ausbildung Allgemein

Die Lehre dauert 4 Jahre. Die Ausbildung gliedert sich in eine breitgefächerte 1-jährige Basisausbildung und anschliessend eine 3-jährige Vertiefungsbildung in einem bestimmten Fachbereich, der vom Lehrbetrieb abhängig ist, zudem ist der Besuch der Berufsmaturitätsschule während der Lehre erwünscht.

Im Basisjahr besucht man 5 Tage die Woche die Schule. Der Kompetenznachweis wird durch Module hinterlegt- wobei diese die Lehrabschlussprüfung zum Eidg. dipl. Informatiker bilden. Eine LAP entfällt dadurch am Ende der 4 Lehrjahren.

Die Berufsschule sowie die Berufsmaturitätsschule wird in Frauenfeld besucht.


Anforderungen

  • Sekundar- oder Gymnasium, sehr gute Noten in Algebra, Physik - div. anderen technischen Fächern

  • Spass an algebraischen, physikalisch ungewohnten Aufgaben

  • Sehr grosses Interesse für Technik und Informatik - ständig auf dem neustem Stand sein

  • Ein händchen für abstraktes und analytisches Denkvermögen besitzen

  • Vorstellungsvermögen, rasche Auffassungsgabe, Konzentration und grosse Belastbarkeit

  • Team- und Kommunikationsfähigkeit

  • Exaktes und sorgfältig organisiertes Arbeiten, theoretisch und praktisch


Entwicklungsmöglichkeiten

Weiterbildung:
Bachelor, MCSE, TS Richtung, Datenverarbeitung, Doktorieren, Nachrichtentechnik, Wirtschaftsinformatiker, Ingenieur FH Richtung technische Informatik

Aufstieg:
Projektleiter, Systembetreuer, Gruppen-, Abteilungs-, Betriebs-, Geschäftsleitung, Selbstständig, Master (MAS)

Zu beachten ist, dass durch einen Abschluss der 3 Jährigen BMS, keine Aufnahmeprüfung an weiterführenden Schulen vorgewiesen werden muss.


Grundausbildung bei der FPT Motorenforschung AG

  • PC-Infrastrukturaufbau, -Erweiterung

  • Konfiguration und Optimierung von versch. Betriebssystemen

  • Fehlersuche und Reparatur in Soft - und Hardware

  • Kundensupport

  • Erweiterte Kenntnisse in gebräuchlichen Software Packages ausbreitern

  • Programmiersprachen innovativ einsetzen

  • Elektr. Konfigurationen kennenlernen - vornehmen

  • Komplexe Projekte mitrealisieren


Schwerpunktausbildung bei der FPT Motorenforschung AG

Nach dem Basis und Einstiegsjahr folgt in der zweiten Lehrhälfte die Schwerpunktausbildung. Diese richten sich nach den Möglichkeiten und Tätigkeiten des Betriebs.

Bei der FPT Motorenforschung AG sind dies Programmieren und Datentechnik. In dieser Ausbildungsphase vertiefen die Lehrlinge ihre Kenntnisse und Fertigkeiten durch exemplarisches Lernen an produktiven Aufträgen und Projekten.

Grosser Wert wird dabei auf saubere, verständliche und zweckmässige Dokumentation gelegt. Der Lehrling gibt seine Arbeiten/Programme in Form von Vorträgen/Präsentationen weiter und instruiert die schliesslichen Anwender. Dadurch werden die didaktischen Fähigkeiten gelernt und gefördert, sowie praxisorientiert produktiv eingesetzt.

Während der ganzen Ausbildungszeit werden berufsübergreifende Fähigkeiten wie Lern- und Arbeitsmethodik, Kreativität, Flexibilität, Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Kommunikationsfähigkeit etc. gefördert.

Projekte und Aktuelles